Rund um den Rotkreuzplatz

Neuhausen war um 1890, zur Spätgründerzeit, bereits ein stark wachsendes und zum Teil schon wohlhabendes Stadtviertel. In den Hauptstraßen, vor allem entlang der Nymphenburger Straße und rund um das Stadtteilzentrum Rotkreuzplatz, überwiegen Wohn- und Geschäftshäuser aus der Zeit vor dem 1.Weltkrieg.  Sie wurden in geschlossener, dichter Blockbebauung angelegt.

 

Am Rotkreuzplatz, dem Mittelpunkt des Viertel Neuhausen, stauten sich hupende Autos, Fußgängerherden strömen über die Zebrastreifen. Am Fuße des Hochhauses des Schwesternwohnheims des Rotkreuzkrankenhauses befindet sich eines der wichtigsten urbanen Zentren Münchens. Anfang des 19. Jahrhunderts wies das Dorf Neuhausen noch kaum mehr als 30 Anwesen auf. Bereits damals war aber Neuhausen der Mittelpunkt des Verkehrs zwischen (Residenz) München und (Schloss) Nymphenburg. Im Schnittpunkt zwischen der heutigen Nymphenburgerstraße und der Donnersbergerstraße entstand südöstlich vom alten Dorfzentrum, an der Kirche der Winthirstraße, der Rotkreuzplatz. Mit der Errichtung der Bahnanlagen entwickelte sich südlich davon ein Gewerbegebiet, das von der Eisenbahn und später von der Post dominiert wurde.

Von der Entwicklung her ist Neuhausen zweigeteilt: Nördlich des Rotkreuzplatzes und entlang der Nymphenburger Straße befinden sich Villen und Herrschaftshäuser, die zuerst vom Adel und später vom Bürgertum bewohnt wurden. Südlich davon entstanden von Arbeiter und Postangestellten bewohnten Mietshäuser. Diese zwei Facetten machen den besonderen Reiz Neuhausens aus.

 

Wandlung des Arbeiterviertels

Doch die Gentrifizierung hat längst auch den Südteil des Viertels erfasst: Ehemalige Mietshäuser werden saniert und – in Eigentumswohnungen aufgeteilt – zu hohen Preisen verkauft. Ausgenommen sind die bekanntesten Mietwohnungsquartiere des Viertels, die Ende der Weimarer Republik entstandene Postversuchssiedlung und die Siedlung Neuhausen. In den Jahren 1928 und 1929 wurde an der südlichen Seite der Arnulfstraße die Postsiedlung von der Baugenossenschaft des Post- und Telegrafenpersonals München durch die Architekten Robert Vorhoelzer und Walther Schmidt errichtet. Die Bauten, die sich um einen großen quadratischen Innenhof gruppieren, wurden im Stil der Neuen Sachlichkeit betont schlicht gehalten. Etwa zur selben Zeit entstand die Siedlung Neuhausen. Diese Großsiedlung wurde im Auftrag der neu gegründeten GEWOFAG und unter der Gesamtplanung von Hans Döllgast ausgeführt. Zu den markantesten Bauten gehören der von Otho Orlando Kurz geplante und mit Krediten aus den USA finanzierte Amerikanerblock sowie der vom Architekten Uli Seeck entworfene Künstlerhof.

Östlich dieser in den 1920er-Jahren erbauten Siedlungen befinden sich ältere Mietshäuser, deren Innenhöfe nun zunehmend verdichtet werden. Neubauwohnungen entstehen aufgrund des Altbestands und der dichten Bebauung des Viertels aber nur selten. Eine Ausnahme ist ein Projekt der Bayerischen Hausbau. Ab nächstes Jahr ist der Baustart eines neuen Wohngebäudes in der Nymphenburg Straße 124 geplant, das im zweiten Halbjahr 2013 fertiggestellt sein soll. Genau genommen gehört das Grundstück, auf dem sich aktuell noch ein Bürogebäude befindet, aber nicht mehr zu Neuhausen, sondern zum Stadtviertel St. Vinzenz, das sich auf der östlichen Seite der Landshuter Allee befindet.

 

Wohnen wie der Adel

Die noble Adresse in der Nymphenburger Straße hat ihren Preis. „Die Preise für die Wohnungen liegen zwischen 6000 Euro und 9000 Euro pro Quadratmeter“, sagt Sabine Hagn von der Bayerischen Hausbau. Die Preise scheinen jedoch einige Interessenten nicht abzuschrecken. „Soweit wir das so kurz nach dem Vertriebsbeginn schon beurteilen können, stoßen die geplanten Wohnungen auf großes Interesse – bereits am Wochenende nach Vertriebsstart wurden fünf Wohnungen reserviert“, so Hagn. Auf rund 2460 Quadratmetern ist der Bau von 58 Eigentumswohnungen mit zwei bis fünf Zimmern geplant (siehe Animationsbild links). 

Auch das größte Neubauprojekt, das Wohnquartier am Hirschgarten, befindet sich am Rande Neuhausen und zu weiten Teilen im westlich angrenzenden Stadtviertel Nymphenburg.  Für 90.000 Euro bietet zudem Meier Immobilien Studentenapartments für Kapitalanleger an. Die bis 2013 fertiggestellten Wohnungen an der stark befahrenen Landshuter Allee sind allerdings mit 23 Quadratmetern sehr klein und kosten immerhin 3900 Euro pro Quadratmeter. Der Entwickler kalkuliert mit recht hohen Kaltmieten von 19 Euro pro Quadratmeter und kommt dadurch auf Renditen von über fünf Prozent. Neuhausen bietet Vielfalt für unterschiedliche Größen  und Nutzungsarten. So richtig günstig ist im ehemaligen Arbeiterviertel aber nichts mehr.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute wird der Neuhausen als Bezirksteil von Neuhausen-Nymphenburg im Norden von der Baldurstraße entlang des Westfriedhofs begrenzt. Die östliche Grenze bildet die Dante- und Waisenhausstraße  sowie die Nymphenburger Straße und die Landshuter Allee bis zu den Gleisanlagen, die das Viertel nach Süden begrenzen. Im Westen reicht Neuhausen an Nymphenburg und wird von diesem Viertel durch die Wilhelm-Hale-Straße, der Washingtonstraße bis  zum Rondell Neuwittelsbach abgetrennt. Von dort aus verläüft die Grenze entlang der Nederlinger Straße bis zur Baldurstraße.

 

Zentrum Rotkreuzplatz

Das Dorf Neuhausen, das noch Anfang des 19. Jahrhunderts nur etwa  30 Anwesen zählte, zog sich nördlich des Platzes entlang der heutigen Winthirstraße hin. Heute münden in den Platz noch die Wendl-Dietrich-Straße, die Schul- und die Leonrodstraße. Den Platz zieren zwei Brunnen, der Winthirbrunnen als Ersatz für den im Krieg zerstörten gleichnamigen Brunnen des Architekten Theodor Fischer.

Mittelpunkt des Stadtteils ist heute der Rotkreuzplatz. Das höchste Gebäude am Platz ist das nördlich gelegene, von Bruno Biehler entworfene Schwesternwohnheim des Rotkreuzkrankenhaus. Das Krankenhaus wurde ab 1887 vom Bayrischen Frauenverein vom Roten Kreuz erbaut und 1892 in Betrieb genommen. 1903 erhielt auch die davor liegende Straßenkreuzung nach diesem Krankenhaus ihren Namen Rotkreuzplatz. An dessen Stelle stand bis zu seiner Zerstörung im 2. Weltkrieg das Jagdschlössl. Nahezu die gesamte Bebauung des Rotkreuzplatzes wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Nördlich des Rotkreuzplatzes findet man mehr Villen und Bürgerhäuser der Gründerzeit.In den meist ruhigen Nebenstraßen ist Wohnnutzung mit zum Teil repräsentativen Althausbeständen dominierend. Doch auch hier wurden ganze Straßenzüge umgestaltet und einzelne Altbauten saniert. Viele Mietwohnungen wurden in Eigentumswohnungen umgewandelt. Die Veränderungen des Viertels ist auch daran erkennbar, dass ehemals einfache Ladenlokale zu Architekturbüros, alternativen Geschäften sowie Bars und Speiselokalen umgewandelt wurden.

 

Eines der modernen Wahrzeichen des Viertels ist die Pfarrkirche Herz-Jesu.  Der katholische Kirchenbau in der Romanstraße 6 wurde in den Jahren 1997 – 2000 nach den Plänen der Architekten Allmann Sattler Wappner neu errichtet. Der moderne Bau ist einer der am häufigsten besuchten Kirchen in München.

Die Kirche ist quaderförmig mit einer blauen 14 Meter hohen gläsernen Frontseite. Auch die Seiten sind aus Glas, allerdings unterschiedlich transparent. Die Transparenz der Fassade ist im Altarbereich durch eine Eintrübung des Glases am geringsten, während sie im Vorraum durch die Verwendung von Klarglas am höchsten ist. Innerhalb dieses Glaskastens befindet sich ein weiterer, hölzerner Kubus. Um den inneren Kubus herum führt ein Kreuzweg. Durch über 2000 senkrecht stehende Holzlamellen des Innenkubus fällt – je nach Sonnenstand unterschiedlich stark – Licht in den Kirchenraum. Die Helligkeit nimmt zum Altar hin kontinuierlich zu. Die komplette Vorderseite wird nur an hohen Feiertagen wie ein riesiges Tor vollständig geöffnet. Sonst betritt man die Kirche durch zwei kleinere Türen im Hauptportal.

 

 

Postversuchssiedlung

In den Jahren 1928 und 1929 wurde die Siedlung von der Naugenossenschaft des Post- und Telegrafenpersonals München errichtet. Architekten waren Robert Vorhoelzer und Walther Schmidt.

Die Bauten der Postversuchssiedlung gruppieren sich um einen großen quadratischen Innenhof. Im Norden, Westen und Osten wird die Siedlung durch einflügelige, langgestreckte Wohnblöcke begrenzt, im Süden durch eine vierflügelige Anlage. Innerhalb dieses Geviertes, stehen an der West- und der Ostseite jeweils ein weiterer Wohnblock, parallel zu den Blöcken an der Außenseite. Die Anordnung der Gebäude sollte günstige Lichtverhältnisse gewährleisten. Die Fassaden wurden im Stil der Neuen Sachlichkeit betont schlicht gehalten.

Insgesamt wurden 326 Wohnungen in zwei Größen - zu 57 und zu 70 Quadratmetern - errichtet. Entlang der nördlich verlaufenden Arnulfstraße gelegenen Block befinden sich Läden und die Hausverwaltung (Bild links).

 

Mit dem Versuchsbau wurden unterschiedliche Wohnungstypen unter den Gesichtspunkten der Akzeptanz und der Wirtschaftlichkeit sowie verschiedene Dachformen, Bauweisen von Außenwänden und Decken erprobt. Aus Gründen der Vergleichbarkeit sind die Grundrisse der sich von Osten nach Westen erstreckenden Blöcke die gleichen wie die der in Nord-Süd-Richtung liegenden, wodurch sich teilweise ungünstige Lichtverhältnisse ergeben. Es wurden die drei unterschiedliche Heizungssysteme  Zentralheizung, Etagenheizung und Einzelöfen installiert, um die Wirtschaftlichkeit bezüglich der Errichtung und des Unterhalts sowie den Bedienungskomforts miteinander zu vergleichen werden.Die Wohnungen wurden mit der durchrationalisierten „Münchner Küche“ der Architektin Hanna Löv ausgestattet. Sie zeichnete sich durch eine teilverglaste Wand aus, die sie vom Wohnraum trennte. Vier Musterwohnungen waren auch mit Möbeln der Bayerischen Hausratshilfe eingerichtet, die als besonders praktische, preiswerte und schöne Einrichtung angesehen wurden.

 

Siedlung Neuhausen

Die Siedlung Neuhausen ist eine der ersten Großsiedlungen, die im Auftrag der neu gegründeten GEWOFAG zwischen 1928 und 1931 errichtet wurde. Die Gesamtplanung der Siedlung stammt von Hans Döllgast, mit der Planung der einzelnen Bauten wurden eine Reihe weiterer Architekten betraut. Zu ihnen gehörten Gustav Gsaenger, Otho Orlando Kurz und Uli Seeck. Die Siedlung umfasst 1900 Wohnungen. Sie sind alle mit Bad ausgestattet und sind zwischen 58 und 114 Quadratmeter groß. In den Erdgeschossen der Wohnblöcke finden sich 33 Geschäfte und vier Gaststätten.

Die meisten der Wohnblöcke sind in Zeilenbauweise in Nord-Süd-Richtung orientiert, so dass die Fenster im Osten und Westen liegen. Ausnahmen davon bilden lange Häuserzeilen entlang der ost-westlich verlaufenden Wendl-Dietrich-Straße und entlang der Arnulfstraße - dort schließt sich im Südosten eine dreieckige Anlage an. Die Bauten sind in Ausrichtung und Gestaltung betont schlicht gehalten. Der Künstlerhof im südlichen Teil der Anlage wird durch einstöckige, nach Norden ausgerichtete Ateliers begrenzt. Der Abschnitt mit dem Künstlerhof wurde von dem Architekten Uli Seeck entworfen (Vild links unten).

Zuletzt wurde der von Otho Orlando Kurz geplante Amerikanerblock, der seinen Namen Krediten aus den USA verdankte,  am westlichen Ende der Siedlung vollendet (Bild links oben). Davon zeugt auch der Name des Steubenplatz, an dem der Amerikanerblock liegt und die Carl-Schurz- und die Washington-Straße. Der Amerikanerblock gilt als bedeutendes Beispiel der Neuen Sachlichkeit. Das markante, fünfgeschossige Gebäudeensemble wurde von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert entworfen. Die vierflügelige Anlage mit einem großen Innenhof zeichnet sich durch die teilweise abgerundete, mit Klinkern und Balkonen versehenen aus. Die Eingänge sind ebenfalls durch Klinkern betont, die darüber angebrachten Figuren stammen von dem Vater des Architekten Otho Orlando Kurz, dem Bildhauer Erwin Kurz.

 

 

 

Villenkolonie Gern

Nördlich des Nymphenburger Schlosskanals liegt Gern. Dieser noch zum Bezirksteil Neuhausen gehörende Villenkolonie zwischen zwischen Klug-, Waisenhaus- und Gerner Straße zeichnet sich durch Gebäude aus der Zeit des Jugendstils aus. Angesichts des rasanten Bevölkerungswachstum in München zur „Gründerzeit“ hatte der Ingenieur und Unternehmer Jakob Heilmann 1892 ein neues städtebauliches Wohnprojekt gegründet: Gern. Es entwickelte sich zu einem hochrangigen Künstlerquartier, das in der bildenden Kunst vor allem mit der Künstlerkolonie Dachau in vielfältiger Beziehung stand. 

Zur Verwirklichung seiner Reformideen errichtete Jakob Heilmann mit seiner „Familienhäuser-Colonie Nymphenburg-Gern“ die erste gutbürgerliche Reihenhaussiedlung Münchens. Mit dieser wollte er aber auch explizit der Wohnungsnot der Künstler abhelfen, die in großer Zahl nach München strömten, das zur führenden deutschen und internationalen Kunstmetropole aufstieg. Der Bebauungsplan wurde durch den Stadtplaner und Architekten Theodor Fischer abgeändert, so dass die Straßen im Sinne einer malerischen Gestaltung einen zum Teil geschwungenen Verlauf annahmen. Zu den Architekten gehörten unter anderem Max Littmann vom Unternehmen Heilmann und Littmann und Erich Göbel.

Fast 50 der insgesamt geplanten 280 Eck-, Mehrfachspänner oder Reihenhäuser waren von ihm für bildende Künstler vorgesehen und als Ateliervilla oder mit Reihenhausatelier in verschiedenen Größen ausgestattet: eine Künstlerkolonie vom Reißbrett entstand in dem trotz relativ schlichter Architektur ästhetisch ansprechendes Viertel. Bald wohnten und arbeiteten hier rund 80 Maler, Bildhauer, Graphiker, Karikaturisten und Kunstprofessoren. Für die Straßen wurde als Bezeichnung die Namen berühmter Maler wie Tizian, Tiepolo, Tintoretto, Canaletto, aber auch Böcklin, gewählt. 

 

Das Viertel in Zahlen

 

Einwohner: Neuhausens Durchschnittsalter der Einwohner und Altersstrukur entspricht in etwa dem Münchens. Das Viertel weist eine hohe Einwohnerdichte und etwas überdurchschnittlich viele Single-Haushalte auf.

Infrastruktur: Das Viertel verfügt über S-Bahn- (Hirschgarten), U-Bahn (Rotkreuzplatz) und Tram-Anschluß (Nymphenburger Straße, Romanstraße). Hohe Klinikdichte durch Rotkreuzklinik, Krankenhaus Neuwittelsbach, CIP Centrum für Integrative Psychotherapie. Neuhausen hat einen urbanen Charakter und verfügt mit dem Bereich um den Rotkreuzplatz/Nymphenburger Straße über eines von Münchens größtes Einzelhandelszentren mit der Galeria Kaufhof Rotkreuzplatz, Edeka Meliz, Banken, Cafés, Restaurants und der stadtbekannten Eisdiele Scarleti. Auch mehrere Schulen, wie die Hauptschule und die Mittelschule am Winthirplatz oder das Städtische Käthe-Kollwitz-Gymnasium in der Nibelungenstraße befinden sich im Viertel.

Immobilien: Seit 2009 haben sich die Durchschnittspreise für Bestandsimmobilien von 3100 auf 3900 Euro pro Quadratmeter erhöht. Neubauwohnungen gibt es vor allem im neuen Quartier Hirschgarten, das aber nur ein Teil der Gemarkung Neuhausen abdeckt und sich größtenteils im Nachbarviertel Nymphenburg befindet.

Der Mietspiegel für München 2011 gibt eine Orientierung über die Einstufung der jeweiligen Lagen. So wird das Gebiet der Siedlung Neuhausen und das Wohngebiet südlich der Arnulfstraße als „durchschnittliche Lage“ eingestuft. Der Bereich um den Rotkreuzplatz zwischen Landshuter Alle im Osten, der Arnulfstraße im Süden, der Renatastraße im Westen und dem Schlosskanal im Norden ist „gute Wohnqualität“. Das neuhausener Gebiet westlich der Renatstraße um das Rondell Neuwittelsbach und nördlich des Schlosskanals ist sogar „beste Wohnqualität“.  

 

Weitere Informationen:

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